Orthopädische Gemeinschaftspraxis
Dr. Andreas Binder, Dr. Helmut Nobbe,
Dietmar Weiper und Dr. Stephan Wöhlecke

Leistungen

Leistungen

In unserer Praxis können wir Ihnen eine Vielzahl von diagnostischen und therapeutischen Leistungen anbieten, die zum größten Teil von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) übernommen werden.

Wir bieten Ihnen zusätzlich sinnvolle „IGeL“-Leistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen) an, von denen einige von den Privatkassen übernommen werden.

Untersuchungen

Behandlungen

Die Kosten der angegeben Leistungen werden nicht von allen Kassen getragen. Bitte informieren Sie sich

über Einzelheiten bei unseren Mitarbeiterinnen.

Akupunktur

Diese über 3000 Jahre alte Heilkunst gilt als eine von zahlreichen Therapieformen der traditionellen chinesischen Medizin, zu der die chinesische Kräuterlehre und die 5-Elemente-Ernährungslehre, Bewegungsübungen wie Tai Chi und Chi Gong und die Tunia-Massage gehört.
Diesem Konzept liegt das Ziel der Harmonisierung des Chi (Energie) – Flusses in bestimmten Bahnen (Meridiane) zugrunde. Über etwa 700 Akupunkturpunkte lassen sich durch Reizung mit der Nadel, Licht (Laser) oder Druck (Akupressur) das Reflexsystem nutzen, um schmerzlindernde, psychovegetativ entspannende, motorisch aktivierende oder immunstimulierende Effekte zu erzielen.

Wie wirkt die Akupunktur?

Die Anwendung der Akupunktur kann das Freisetzen von schmerzlindernden Substanzen (Endorphine, Neuro-Transmitter) anregen. Schmerz-Kontrolleffekte werden über das Zentral-nervensystem und Rückenmarksebene aktiviert. Noch nicht abschließend geklärt sind die Mechanismen der nachhaltigen Wirkung der Akupunktur.

Indikationen der Akupunktur

  • Kopfschmerzen unterschiedlicher Ursache einschließlich Migräne
  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Asthma bronchiale
  • Allergien
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Gynäkologische und urologische Erkrankungen
  • Zahnschmerzen
  • Erkältungserkrankungen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Psychovegetative Störungen

Gibt es Kontraindikationen?

  • Alle Erkrankungen mit unklarer Diagnose
  • Infektiöse fieberhafte Erkrankungen
  • Schwere psychiatrische Erkrankungen
  • Krebsleiden (außer zur Schmerztherapie)

Gibt es Nebenwirkungen?

Selten Kreislaufreaktionen, die behebbar sind.

Kostenerstattung

Die gesetzlichen Kassen unterstützen die Akupunktur für die Indikation:

  • chronischer Kniegelenkschmerz
  • chronischer Rückenschmerz

Die privaten Kassen erstatten die Akupunktur im Rahmen der Schmerztherapie.

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Amerikanische Chiropraktik

Diese Methode wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Robert Palmer entwickelt. Sie basiert auf dem Konzept, dass verschobene Wirbelkörper die Leitungsfähigkeit von Nervenfasern und damit die Funktionstüchtigkeit der Organe beeinträchtigen können.

Regelmäßige Justierungen, anfänglich 1 bis 2 mal pro Woche bis zur Stabilisierung des Symptombildes, danach werden Behandlungen in 2 bis 6 wöchigen Abständen zur Erhaltung empfohlen.

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Applied Kinesiologie

Dieses Diagnose- und Therapiesystem geht auf den amerikanischen Chiropraktiker Dr. George Goodheart zurück, der in den 1960er Jahren beobachtete, dass sich physischen und psychische Vorgänge im Funktionszustand der Muskeln wiederspiegeln. Goodheart stellte daraufhin eine Verbindung her zwischen seinen Forschungsergebnissen und den Erkenntnissen von HEAD über den „viscero-cutanen (Organ-Haut) Reflex“ und MAKANZIE über den „viscero-myotonen (Organ-Muskel) Reflex“ , dem Wissen über die Akupunktur, der chinesischen 5- Elemente-Lehre sowie der Ernährungswissenschaften einschließlich gezielter Therapiemöglichkeiten mit orthomolekularen Substanzen (Mineralien,Spurenelemente,Vitaminen) und homöopathischer Zubereitungen. Im letzten Jahrzehnt wurden Elemente von W. Schmitt zu funktionell-neurologische Fragestellungen, die durch Traumata (Injuries) unterschiedlicher Art hervorgerufen sein können, integriert.

Daraus ergeben sich zahlreiche Indikationen zum Einsatz der Applied Kinesiologie:

  • Funktionelle Störungen des muskelo-skelettalen einschließlich
    des Cranio-mandibulären (Kiefergelenk) Systems unter Berücksichtigung
    struktureller, biochemischer und psychischer Einflussfaktoren
  • Lern- und Entwicklungsprobleme
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Unverträglichkeiten von Zahnmaterialien u.v.a.
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Arthrosetherapie

Unter Arthrose versteht man den Verbrauch von Knorpelsubstanz. Dieser kann durch Alterungsprozesse, mechanische Überlastung und verschiedene Formen von Entzündungen hervorgerufen werden. Die Arthrose kann sich durch Schmerzen, Schwellungen und Gangunsicherheit bemerkbar machen. Die Diagnose wird in der Regel durch eine klinische Untersuchung, ein Röntgenbild und ggf. weitere bildgebende Verfahren (z. B. Kernspintomographie) gestellt.

Zur konservativen Behandlung der Arthrose stehen heute verschiedene Methoden zur Verfügung.

Schmerzen und Schwellungen können mit physikalischen Maßnahmen, Krankengymnastik und Medikamenten behandelt werden.

Zunächst können bei ausschließlichen Belastungschmerzen Paracetamol oder in fortgeschritteneren Fällen auch stark wirksame Schmerzmittel, wie z.B. schwache und starke Opioide, verwendet werden.

Zur klassischen entzündungshemmenden Therapie stehen sogenannte Nicht-Steroidale-Anti-Rheumatika (kurz NSAR, z.B. Diclofenac oder Ibuprofen) zur Verfügung. Diese sind gut wirksam, zeigen aber häufig Nebenwirkungen, insbesondere im Magen-Darm-Trakt. Coxibe versprechen eine bessere Verträglichkeit. Beiden Medikamentengruppen gemeinsam ist aber, dass sie nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden sollen!

Zur Verbesserung der Gelenkschmerzen und -funktion haben sich für leichte Arthrosen Nahrungsergänzungprodukte mit Glucosamin und Chondroitinsulfat bewährt.

Für mittel- bis fortgeschrittene Arthroseformen zeigten sich Injektionen mit einem Hyaluronsäure-Präparat ins Gelenk sogar Kortikoidinjektionen überlegen. Bei altersentsprechender Belastung kann die schmerzlindernde Wirkung von drei im Wochenabstand injizierten Hyaluronsäurespritzen 6 bis 18 Monate anhalten.

Eine weitere Behandlungsmethode ist die Injektion von autologem konditioniertem Plasma (ACP).

Diese stellt ein neuartiges Behandlungsverfahren zur Therapie verschleißbedingter Gelenkbeschwerden dar. Seit längerem ist bekannt, dass die im Blut des Menschen enthaltenen Wachstumsfaktoren unterschiedliche Heilungsvorgänge positiv beeinflussen können. Auf dieser Erkenntnis beruht die ACP-Therapie. Mittels hochkonzentrierter Wachstumsfaktoren im Blut (aus den Thrombozyten bzw. Blutplättchen) können Heilungs- und Aufbauprozesse im geschädigten Gelenkknorpel und Sehnengewebe angeregt werden. Erste klinische Ergebnisse zeigen signifikante Verbesserungen hinsichtlich Schmerzverlauf und Beweglichkeit.

Wie läuft eine ACP-Therapie ab?

Eine kleine Menge Blut wird wie für eine Blutuntersuchung aus der Armvene entnommen. Durch ein spezielles Trennverfahren wird der Teil des Blutes gewonnen, der körpereigene regenerative und arthrosehemmende Bestandteile enthält. Die so gewonnene körpereigene Lösung wird in das betroffene Gelenk injiziert. Dies geschieht mittels einer speziell entwickelten Doppelspritze (Arthrex Double Syringe). Dieses neu entwickelte Doppelkammersystem gewährleistet die sterile Gewinnung und sterile Injektion der Wachstumsfaktoren und bietet so höchstmögliche Sicherheit.

 Wann kann die ACP-Therapie helfen?

Zu empfehlen ist die ACP-Therapie bei schmerzhaften leichten bis mittelschweren Arthrosen (Arthrosen Grad I-III). Eine deutliche Linderung kann ebenso bei Sehnenentzündungen erzielt werden.

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Kernspintomographische Untersuchungen

Seit Ende 2014 können wir auch MRT-Untersuchungen für orthopödische und unfallchirurgische Fragestellungen anbieten!

Mit der Magnetresonanztomographie, kurz MRT, auch als Kernspintomographie bezeichnet, lassen sich anatomisch genaue Schnittbilder des menschlichen Körpers ohne Strahlenbelastung erzeugen und somit krankhafte Veränderungen des Gewebes erkennen und beurteilen.
Die Magnetresonanztomographie Artikel bei Wikipedia

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Mulitmodale Schmerztherapie

Mit unserem Kooperationspartner „Eduardus Krankenhaus Köln-Deutz“ und im Rahmen einer Teilgemeinschaftpraxis mit 20 engagierten Fachärzten für Orthopädie konnten wir seit Mai 2012 die multimodale Schmerztherapie im Eduardus-Krankenhaus in Köln-Deutz etablieren!

Chronisch kranke Rückenschmerzpatienten, die mehr als 6 Monate an dieser Krankheit leiden, können im Rahmen eines 1-wöchigen stationären Krankenhausaufenthaltes intensiv betreut werden. Das Programm umfasst Ergo-, Physio- und sporttherapeutische Maßnahmen. Desweiteren findet eine ausführliche psychologische Krankheitsbetreuung statt. Entspannungstechniken sowie Schulungen zu Krankheitsursache und -verarbeitung runden das Konzept ab.

Therapeutisch werden täglich spezielle Injektionstechniken, Akupunkturen, Stoßwellentherapien oder osteopathische Behandlungen von den o.g. Fachärzten für Orthopädie durchgeführt. Diese finden selbstverständlich auch an den Wochenenden statt.

Die Kosten werden von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen!

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Osteopathie

Unter osteopathischer Medizin versteht man eine Vielzahl manueller Therapieverfahren, die vor über 120 Jahren von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still entwickelt wurden. Er sah den Menschen als Einheit dreier untrennbar verbundener Systeme, die sich ständig beeinflussen:

  • Stütz- und Bewegungsapparat ( strukturelle Osteopathie)
  • Innere Organe ( viscerale Osteopathie)
  • Schädel-Kreuzbeinsystem ( cranio-sacrale Osteopathie)

Nur wenn diese Systeme harmonisch ohne große Einschränkungen funktionieren, ist der Mensch gesund.

Verletzungen, Unfälle, Operationen, schwere Erkrankungen und dauerhafte Fehlhaltungen können zu chronischen Erkrankungen führen ( sogenannte Dysfunktionen). Diese Dysfunktionen können oftmals erfolgreich osteopathisch behandelt werden.

In der Osteopathie werden die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt und angeregt. Der gesamte Organismus wird positiv beeinflusst und das körpereigene Gleichgewicht sämtlicher Gewebs- und Organsysteme wieder hergestellt.

Der osteopathische Behandlungsverlauf

Erstanamnese und Diagnostik dauern etwa 1 Stunde.

In der Regel werden 2 – 6 Behandlungseinheiten benötigt, im Anschluss wird evtl. noch eine manuelle Therapie bei osteopathisch geschulten Krankengymnasten in die Wege geleitet.

Oftmals wird neben der osteopathischen Behandlung noch eine sogenannte Triggerstoß-wellentherapie oder spezielle Nadeltechniken, wie zB. Akupunktur und Neuraltherapie, durchgeführt.

Mit unseren ganzheitlichen Heilmethoden, die auch den Ursprung des Leidens sehen, versuchen wir, eine grundsätzliche Veränderungen zu erreichen!

Ausreichende Bewegung, eine gute gesunde vollwertige Ernährung, der bewusste Umgang mit Umwelt und Mitmenschen, sind ebenfalls eine Basis für ein gesundes Leben!

„Jeder ist der Meister seines Schicksals, es liegt an uns, die Ursache des Glücks zu schaffen. Das liegt in unserer Verantwortung und nicht in der irgend eines anderen Menschen!“

(Zitat: Dalai Lama)

Zusätzliche Infos:

Weitere Informationen zur Osteopathie finden Sie bei der Deutsch-Amerikanischen Akademie für Osteopathie (DAAO).

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Stoßwellentherapie

Bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT, siehe rechts) handelt es sich um sehr energiereiche Schallwellen, die in gebündelter Form auf den erkrankten Körperbereich gezielt werden. Die Wirksamkeit der ESWT besteht nach neueren wissenschaftlichen Untersuchungen in einer komplexen mikrobiologischen Reaktion der behandelten Körperzellen.
Einfach erklärt:
Der Körper wird zur Regeneration angeregt!

Es bestehen folgende Behandlungsmöglichkeiten:

  • Achillessehnenerkrankungen
  • Facettensyndrome
  • Fascientherapien
  • Fersenspornbehandlung (Fasciitis plantaris)
  • Kalkschulter (Tendinitis calcarea)
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Tennisellenbogen (Epicondylitis)
  • Triggerpunkttherapie
  • Pseudoarthrosen (nicht heilende Frakturen)
  • Narbenverhärtungen (z.B. nach Operationen)
  • Morbus Dupuytren bzw. Morbus Ledderhose

Die ESWT ist mittlerweile international anerkannt und in ihrer Wirksamkeit in mehreren Studien bewiesen!

Seit mehr als 20 Jahren führen wir die radiale und fokussierte Stoßwellentherapie in unserer Praxis sehr erfolgreich durch!

Die oft restriktive Haltung der Kostenträger ist medizinisch überhaupt nicht nachvollziehbar und lässt sich nur durch mögliche Kostenreduzierunge erklären!

Deutsche Stoßwellengesellschaft, DIGEST

http://www.eswt.info/de/

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Wirbelsäulen-nahe Injektionen mit sonographischer oder Bildwandler-Unterstützung

Neben den üblichen Injektionstechniken an der Wirbelsäule wie Facetten-Injektionen, Nervenwurzelblockaden und epidural-sacrale Injektionen bieten wir nun auch spezielle Bildwandler-gestützte Injektionstechniken an.

Mittels Röntgentechnik können wir nunmehr die Injektionsnadel mit den wirksamen Medikamenten exakt am Krankheitsgeschehen platzieren, z.B. entzündete Nervenwurzel oder Wirbelgelenke.

https://de.wikipedia.org/wiki/Periradikul%C3%A4re_Therapie

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